DAS SCHLOβ SLOVENSKA BISTRICA

DAS SCHLOβ    DIE RITTERSAAL
Das Schloß Slovenska Bistrica wird 1227 zum ersten Mal in schriftlichen Quellen erwähnt; und 1313 zum ersten Mal die Bürgergemeinschaft. Das Schloß war zuerst das Eigentum des Landesfürsten, 1587 ging es durch Kauf in Privatbesitz über. Es wurde von der Adelsfamilie Vetter – später Von der Lilie – gekauft; vor Ablauf des 17. Jahrhunderts ging es in das Eigentum der Wildensteiner (eine durch die Gestaltung des Schloßparkes von Bistrica bekannte Familie) über, 1717 kauften es dann die Grafen Attemsi. Es blieb bis 1945 in ihrem Eigentum. Das Schloß Slovenska Bistrica ist das zentrale Stadt- und Gemeindekulturzentrum und bildet gemeinsam mit dem Schloßpark eine erstklassige monumentale Ganzheit. Das Schloß wird seit 1985 sorgfältig erneuert.
   
  Der Rittersaal ist gegen Ende des 17. Jahrhunderts durch eine bauliche Verbindung des nördlichen und des südlichen Flügels entstanden. Die berühmten Fresken sind die Arbeit des Attems Künstlers F.I. Flurer und sind in den Jahren von 1717 bis 1721 entstanden. Sie sind ein ausgezeichnetes Beispiel der illusionistischen Malerei in Slowenien und sind gut erhalten. Heute dient der Rittersaal als Bühne für zahlreiche musikalische Veranstaltungen und Vieles mehr.
         
DAS SCHLOSSKAPELLE   SCHLOSSPARK
Die Schlosskapelle ist vollständig bemalt. Die Fresken des F.I. Flurer sind höchstwarscheinlich im Jahre 1721 entstanden und sind unter allen Attems Aufträgen die Kleinsten und die Jüngsten, dem Inhalt der einzelnen Details zur Folge, jedoch die interessantesten. Wie die Symbolik in der Bemalung der Kapelle schon andeutet, ist die Kapelle der Maria gewidmet.
Die Deckenfresken sind bereits erneuert, wohingegen die  
  Der Park, ein Naturdenkmal, entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der ursprüngliche geometrische Entwurf des Parks ist allmählich verschwunden; erhalten geblieben ist lediglich die mittlere Achse mit der Weißbuchenallee, während die übrige Oberfläche des Parks im freien Landschaftsstil angelegt wurde. Trotz aller zeitlichen Veränderungen und Degradierungen ist der Rest des Parks ein religiöses Bild der ehemaligen Gartengestaltung, der durch die Grafen Vetter nach französischem Vorbild gepflanzt wurde. Später wurde er durch die Wildensteins verschönert. Er war 85 m breit und über 240 m lang.
Heute ist weniger als ein Viertel des Parks erhalten geblieben. Die einst im Schlossgarten gestandenen plastischen Figuren von Merkur und Herkul sowie Brustbilder von vier Jahreszeiten aus Ende des 17. Jahrhunderts gibt es noch heute im Schloss Slovenska Bistrica zu besichtigen. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde das Schloss samt der zerstörten Mauer vollständig renoviert.

         
TURN VON GRASEL UND DIE ALTE STADTMAUER
Im Jahr 1339 erwarb Slovenska Bistrica alle Rechte, die die anderen Städte im Lande hatten, so auch das Recht, eine Stadtmauer zu errichten.
Die Stadt wurde Anfang des 13. Jahrhunderts mit Verteidigungsausrüstung (Palisaden) ausgestattet. Zur Zeit der Einfälle der Türken bauten die Bewohner die Mauer um und erhöhten und verstärkten sie mit eckigen Wehrtürmen. Im Jahr 1487 berichtete Santonino, dass die Stadt eine Stadtmauer, einen Graben, zwei Aufschüttungen und mehrere Tore mit alten Türmen besitzt.
Die Fragmente lassen sich noch heute in den Mauerresten, im erhaltenen Wassergraben neben dem Schloss Slovenska Bistrica und im nordwestlichen und südwestlichen Eckturm betrachten. Der nordwestliche Turm ist Teil des heutigen Schlossgebäudes. Der südwestliche Turm, der auch Grasel Turm genannt wird (auch Getreideturm,, Pulverturm) ist heute fachgerecht renoviert. Der Schlossanlage folgten drei Bauphasen. Es handelt sich um ein wunderschön erhaltenes mittelalterliches Gebäude, das sich gut dreieinhalb Jahrhunderte sehr wenig veränderte. Nach dem einige Jahre dauernden Umbau wurde 2004 ein schönes und